Ökostrom


 
Nicht nur die Tat­sache, dass fos­sile Ressourcen wie Kohle und Öl langsam zur Neige gehen und durch ihre CO2-Emis­sion die Umwelt belas­ten, son­dern dass auch Atom­kraftwerke eine große Umwelt­be­las­tung darstellen, bringt viele umwelt­be­wusste Ver­brauch­er dazu, auf Ökostrom umzusteigen. Ökostrom beze­ich­net die elek­trische Energie, die aus erneuer­baren Energiequellen wie Sonne, Wass­er, Wind oder Bio­gas auf eine umwelt­be­wusste Weise hergestellt wird.

 

 

Solarenergie[↑]

Eine kli­mafre­undliche Elek­triz­itätsver­sorgung bietet die Sonne an. Hier­bei wird die Son­nen­strahlung mit konzen­tri­eren­den Reflek­toren (Spiegeln) gebün­delt und ein Wärmeträger­medi­um wie Wasser­dampf oder Ther­moöl erhitzt. Diese wer­den zur Dampferzeu­gung genutzt, der in einem Dampfkraftwerk ein­er an einen Gen­er­a­tor gekop­pel­ten Dampf­tur­bine zuge­führt wird. Dieser Gen­er­a­tor wan­delt dann den Wasser­dampf in Strom um. Die Sonne, die noch etwa fünf Mil­liar­den Jahre bren­nt, stellt somit qua­si eine uner­schöpfliche Energiequelle dar, die zudem ohne Umwelt­be­las­tung nutzbar ist.

 

Wasserkraft[↑]

Bei der Energiegewin­nung durch Wasserkraft wer­den vor allem die kleinen Wasserkraftwerke als ökol­o­gisch vertret­bar ange­se­hen. Obwohl Kri­tik­er auch diese als nicht ökol­o­gisch verträglich beze­ich­nen. Vor allem der große Drei-Schlucht­en-Damm am Jangt­sekiang in Chi­na stellt einen gravieren­den Ein­griff in das beste­hende Ökosys­tem dar. Bei den Wasserkraftwerken wird die mech­a­nis­che Energie des Wassers, seine Fließkraft, in Strom umge­wan­delt. Dies geschieht durch Anstauen des Wassers in ein­er Stauan­lage, das dann abfließt und durch seine Bewe­gung, die auf ein Wasser­rad oder eine Wasser­tur­bine über­tra­gen wird, direkt die Drehbe­we­gung des­sel­ben an einen Gen­er­a­tor weit­ergibt, der die Kraft in elek­trischen Strom umwan­delt.

 

Windkraft[↑]

Bei der Energiegewin­nung durch Wind­kraft wird die kinetis­che Energie des Windes in Strom umge­wan­delt. Hier­bei wird in ein­er Wind­kraftan­lage, die aussieht wie eine Wind­müh­le, die Drehbe­we­gung des Rotors, die durch den Wind aus­gelöst wird, an einen Gen­er­a­tor weit­ergegeben, der diese in elek­trische Energie umwan­delt. Es gibt große Wind­parkan­la­gen, bei denen mehrere Winden­ergiean­la­gen in ein­er win­dre­ichen Region aufgestellt wer­den. Sie sind ver­mehrt in die Kri­tik ger­at­en, da sie sich auf das Land­schafts­bild auswirken.

 

Biogas[↑]

Bei der Pro­duk­tion von Bio­gas ist vor allem die Land­wirtschaft maßge­blich. Zur Her­stel­lung von Bio­gas eignet sich vor allem Mist und Gülle, Bioab­fall, Klärschlamm oder gezielt ange­baute nachwach­sende Rohstoffe (Energiepflanzen). Vor allem das zu 60% enthal­tene Methan ist beson­ders wertvoll. Meist wird die Ver­bren­nung in Block­heizkraftwerken durchge­führt. Der Gen­er­a­tor wird von ein­er Gas­tur­bine oder einem Gas­mo­tor angetrieben und pro­duziert so den Strom.

 

Natürliche Energie
Ver­gle­ich­srech­n­er
Ökostrom

 
 
Wechseln Sie jetzt zu dem
für Sie günstigsten Ökostromanbieter!